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Gelbes Galmeiveilchen (Viola lutea ssp. calaminaria)
Ursprünglich waren die Vorfahren des Galmeiveilchens Teil einer alpinen Vegetationsgesellschaft. Mit beginnender Vergletscherung zu Anfang der letzten Eiszeit wanderte diese Veilchenart in die Ebenen ab u. konnte sich in dem damals hier vorliegenden, sub-nivalen Klima recht gut entwickeln. Als mit beginnender Warmzeit die Vegetation wieder üppiger wurde, blieb dieser Veilchengattung nichts anderes übrig, als sich zunächst auf kargere Böden zurückzuziehen, die von Planzen mit stärkeren Wuchsformen gemieden wurden. Zu diesen Refugien gehörten ganz offensichtlich auch die wenig tiefgründigen, kargen u. trockenen Böden im Bereich der Kalkstein-Züge unserer Region. Aber auch hier wurde im Laufe der Zeit der Populationsdruck so groß, daß die eingewanderte Veilchenart immer mehr in Richtung der Schwermetall-Böden (Galmeiflora) verdrängt wurde. Über eine Vielzahl von Pflanzengenerationen bildete sich hierdurch eine gewisse Schwermetallresistenz aus, u. im Laufe der Zeit entwickelte sich durch Anpassung u. natürliche Auslese eine neue, eigenständige Spezies, die Galmeiveilchen oder Viola lutea ssp. calaminaria genannt wurde." LinktippsGalmeiveilchen-Gesellschaft Violettes Galmeiveilchen Galmei-Rasen Schmitzens Botanikseite Galmeiveilchen bei den Erzfeldern um Stolberg und Kelmis (Ostbelgien) zurück an den Anfang Kategorien: Veilchen im Garten | Veilchen in der Literatur, Kunst und Musik | Veilchenverwendung | Sonstiges | Veilchenlinks Copyright Text und Design 2001-2010: Maria Mail-Brandt | URL: www.gartenveilchen.de/ | ![]() |
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