 | |
Veilchenarten - V. cornuta
- V. odorata
- V. reichenbachiana
- V. riviniana
- V. sororia
- V. suavis
- V. tricolor
weitere Arten
Bezugsquellen
Botanisches
"Falsche Veilchen"
Gesellschaften
Veilchenduft
Veilchengedichte
Veilchenliebhaber
Veilchenlinks
Veilchen - als Heilpflanze
- als Liebespflanze
- als Modepflanze
- im Brauchtum
- im Garten
- in d. Astrologie
- in d. Freizeit
- in d. Industrie
- in d. Küche
- in d. Kunst
- in d. Literatur
- in d. Musik
Sitemap
Grusskarten
Kontakt
Suchen
Gartenforum
Gartenweblog
Partner
Persönliches
Impressum
Datenschutz
| |
Veilchen
in der Küche
Auch in der Küche kann das kleine Blümchen (Viola - auch:
Geige) die "erste Geige" spielen. Aber nur Viola
odorata bietet das richtige Aroma!
Wichtiger Hinweis: Die Pflanzen, die Sie für die Küche verwenden,
dürfen natürlich nicht mit Pflanzenschutzmittel (Pestiziden)
belastet sein!
Im Mittelalter wurden die Speisen bei besonderen Anlässen
noch gefärbt. Das Veilchen, die Kornblume, die Akelei und die Lilie
lieferten die blaue Farbe; die grüne Farbe wurde aus Petersiliensaft,
die gelbe Farbe aus Safran, die rote Farbe aus Saft der roten Beete, die
schwarze und die braune Farbe aus verbrannten und zerriebenen Lebkuchenstücken
gewonnen. Ihren Höhepunkt erreichte die Verwendung von Veilchen vermutlich
im 15. und 16. Jahrhundert. Die Blumen wurden in Honig gekocht,
in Öl eingeweicht, mit Mandeln und Rosenwasser zu einer Art Marzipan
verarbeitet oder in Essig
eingelegt.
Zur
Zeit von Königin Viktoria war es in England "en vogue",
kandierte
Veilchen zu naschen. Kandiert gelten Veilchen nach wie vor als wichtiger
Bestandteil von manchem klassischen Gebäck, das vor allem in Toulouse
/ Frankreich, der Veilchenstadt, angeboten wird.
Veilchenblüten sind eine klassische Zutat in der traditionellen
Gründonnerstagssuppe neben Schafgarbe, Gundermann, Löwenzahn,
Brennessel, Sauerampfer, Spitzwegerich, Huflattichknospen und Gänseblümchenrosetten.
Allgemein bekannt ist auch heute noch die Verwendung
der frischen Blüten als appetitanregende Dekoration an leckeren
Frühlingssalaten
(auf Chicoreesalat kontrastreich dekorativ!). In
Eiweiß getaucht, mit Puderzucker bestreutund im Backofen erhitztlassen
sie sich als süße Frühlingsköstlichkeit für graue
Wintertage aufheben. Konservieren lassen sich die Blüten in Zucker,
Öl oder Butter; dabei lassen sich die feinen Duftstoffe der Blüten
am besten einfangen. Mit Blüten-Eiswürfeln
kann man Getränke und Cocktails verzieren.
Manchmal sind es die Kleinigkeiten, die unsere Alltagsküche aus
dem Einerlei herausheben und unsere Veilchen- Rezeptsammlung, - das
Veilchen zum Essen und Trinken - bietet solch ganz einfache Anregungen,
aber auch extravagante Rezepte.
Zu
den Veilchen-Rezepten
Kochbücher für Gärtner(innen)
|  |